Schützenverein Alpenrose Hasberg 1922 e.V.
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1922

Im Jahr 1922 wurde von Otto Wucher, Engelbert Wassermann und Georg Lochbrunner im Vereinslokal Götz der Grundstein für den Schützenverein "Alpenrose Hasberg" gelegt. Der Pate Josef Fischer bezahlt für den Taufschmaus 20 Liter Bier. Die Mitglieder der ersten Vorstandschaft:

1. Schützenmeister         Wilhelm Strobel

2. Schützenmeister         Albert Merk

Schriftführer                  Georg Lochbrunner

Kassier                          Franz Wassermann

Beisitzer                        Michael Brodala

Beisitzer                        Ulrich Paul

 

1923

Anschaffung einer Vereinsfahne für 900,00 Reichsmark (900.000,00 Mark). Bei der Fahnenweihe wird der Schützenverein Breitenbrunn als Patenverein auserkoren. Der erste Stutzen kostet stolze 1.600,00 Mark.

1924

Der Verein beteiligt sich das erste Mal mit Fahne an der Fronleichnamsprozession.

1925

Beim Schützenball überreicht das Vereinsmitglied Eugen Blessing ein großes Schützenhorn von vorzüglicher Güte und Qualität (es haben 3 Liter Bier Platz). Zum Dank für dieses Geschenk wurde er einstimmig zum ersten Ehrenmitglied gewählt.

1927

Am 5. Mai geht aus dem Schützenverein "Alpenrose" der Kleinkaliberschützenverein Hasberg hervor. Die Mitglieder wollen nicht nur im Winter sondern auch im Sommer aktiv sein.

1931...

beschließt die Generalversammlung die Anschaffung einer Schützenkette für die Schützenkönige. Die Kette aus gesammelten Silbermünzen bringt einen Betrag von 213,00 Silbermark ein.

Teilnahme am 25. Mai als Patenverein bei der Fahnenweihe in Billenhausen. Die Kosten für das Patenbanner wurden von nachstehenden Spendern übernommen: Ignaz Strobel - 20,00 Mark, Alois Wachter - 16,40 Mark und Otto Götz - 7,10 Mark.

Ehrenabzeichen für die Vorstandschaft, überreicht durch den Protektor des Bayerischen Schützenverbandes e.V. se. Kgl. Hoheit Prinz Alfons von Bayern

Für langjährige Tätigkeit zur Förderung des Schießsportes und des Vereinswesens werden geehrt:

1. Vorstand Wilhelm Strobel, 2. Schützenmeister Alois Wachter, Kassier Franz Wassermann, Ausschußmitglied Michael Brodala, Materialverwalter Otto Götz

1932

Am 27.12.1932 wird der 1. Schützenmeister Wilhelm Strobel beerdigt.

1933...

wird Otto Wucher mit 100% der Stimmen zum 1. Vorstand gewählt.

1935/36

In der Werbewoche für Sport wird ein Sternschießen veranstaltet.

Im August 1935 sollten an den Reichssportverband je Mitglied 0,50 Reichsmark bezahlt werden. Nachdem der Kleinkalieber-Verein jedoch seit Jahren fast keine Tätigkeiten vorweisen kann, wird dieser Zahlungsaufforderung nicht stattgegeben. Darauf hin wird der Verein vom Reichssportverband aufgelöst.

1937

Am 15. Oktober verstirbt das Vereins- und Gründungsmitglied (sowie Pate) des Schützenvereins "Alpenrose" -  Josef Fischer.

1945

Auf Befehl der Siegermächte werden sämtliche Vereine verboten. Die Vereinsstutzen werden zerschlagen und im hiesigen Dorfweiher versenkt. Um die Vereinsfahne vor unberechtigtem Zugriff und Zerstörung zu schützen, wird diese in der Hasberger Kirche sicher aufbewahrt.

Das ist vorerst das Ende des im Jahre 1922 gegründeten Schützenvereins "Alpenrose".

1950

Auf vielseitigen Wunsch der Hasberger Bürger wird am 29.10.1950 im Gasthaus zum Storchen (Laure) der Schützenverein "Alpenrose" wieder ins Leben gerufen. Die Roßbrauerei Wiedemann aus Krumbach spendet und unterstützt den wiederbelebten Verein mit einem Luftdruckgewehr. Die neu gewählte Vorstandschaft besteht aus:

1. Schützenmeister           Otto Wucher

2. Schützenmeister           Albert Merk sen.

Kassier                             Georg Paul

Schriftführer                     Josef Lehle

Beisitzer                           Theodor Schuster

Beisitzer                           Josef Wucher sen.

1951

Teilnahme des Vereins an der Glockenweihe der Hasberger Kirche, mit festlichem Umzug durch das Dorf.

 

 1952

Teilnahme an der Fahnenweihe des Veteranenvereins Hasberg.

Das Gedenkband für die gefallenen und vermissten Schützen des 2. Weltkrieges wird in einer feierlichen Feldmesse durch Pfarrer Löffelmann geweiht.

1953/54

Zum ersten Mal findet auf vielfachen Wunsch der Schützen am 7. November das Hubertusschießen statt.

Teilnahme an der Fahnenweihe in Nattenhausen.

1957

Johann Wiedemann und Ulrich Müller werden für eine besondere und wertvolle Spende zur Förderung unseres Schützenvereins zu Ehrenmitgliedern ernannt.

1958/59

Erstmalige Beteiligung des Vereins an einem Gauschießen in Balzhausen.

Einladung zum Jubiläumsschießen und Fahnenweihe nach Ronsberg.

1960

Erstes Kameradschaftsschießen mit den Schützen aus Winzer - Hasberg 90 Ringe / Winzer 65 Ringe.        Der Schützenverein Winzer stiftet zur Erinnerung eine sehr schöne Scheibe.

Am 11. November nimmt der Schützenverein an der Einweihung der neu erstellten Trinkwasseranlage in Hasberg teil.

1961

Teilnahme bei der Fahnenweihe in Breitenbrunn. Zwischen den beiden Vereinen besteht seit 23 Jahren eine Patengemeinschaft.

1962

Gauschießen und Fahnenweihe im Nachbarort Winzer. Unser Verein hat die ehrenvolle Aufgabe als Patenverein zu fungieren. Der Schützenverein "Alpenrose" überreicht den Freunden des Vereins "Winzer-Fähnlein" ein Patenbanner.

 

 1963

Nach langem Warten auf Leben oder Tod kommt nach 18 Jahren die traurige Nachricht, dass der Schützenkamerad Alois Miller im Januar 1945 in Russland gefallen ist.

1964

Restaurierung der Vereinsfahne im Kloster Lohof. Die Fahnenweihe findet am 6. September statt.

 

 

1965

Volkstrauertag am 14. November - bei den Feierlichkeiten beteiligt sich der Schützenverein wie bereits die Jahre zuvor. Zugleich wird die neue Feldkapelle, in der sich das Kriegerdenkmal befindet, eingeweiht.

1966

Am 2. Juni verstirbt das Gründungsmitglied und langjähriger Schützenmeister Otto Wucher. Dieser war dem Verein über vier Jahrzehnte in Treue verbunden.

 

 1969

18. Januar: Mit seinem allerersten Schuss im Verein trifft Jungschütze Franz Strobel ein sauberes Blattl und wird Schützenkönig.

1976

Zum ersten Mal wird ein Jungschützenkönig ausgeschossen. Sieger wird Manfred Paul. Der Verein kauft eine zweite Schützenkette.

Am 2. Dezember legen Kassier Georg Paul nach 46jähriger Tätigkeit und Schriftführer Xaver Miller nach 19jähriger Tätigkeit ihr Amt nieder. Nachfolger werden Kassier Johann Gassner und Schriftführer Albert Guggenmos.

Der Jungschütze Wilfried Merk gewinnt die Eröffnungsscheibe.

1977

Der Verein wechselt vom Gau Krumbach zum Gau Mindelheim.

Das erste Nikolausschießen findet statt.

1978

Planung eines neuen Schützenheims im Gasthof Laure.

Damit bei Festumzügen und sonstigen öffentichen Veranstaltungen endlich mit einheitlicher Tracht teilgenommen werden kann, bestellt der Verein bei Köther in Mindelheim neue Hemden und Krawatten.

 

1979

Beim Gauschießen in Unterrieden gewinnt Markus Götzfried den 1. Platz auf die Punktscheibe der Jungschützen.

Das Schützenhorn wird repariert und wegen der Rundenwettkämpfe wird Josef Wucher zum Vereinsübungsleiter sowie Ernst Brich zum Jugendleiter gewählt.

Nach ca. dreimonatiger Bauzeit ist der Rohbau des Schützenheimes fertiggestellt. Am 22.06.1979 wird das Richtfest gefeiert. Am 20.10.1979 findet nach siebenmonatiger Bauzeit und 2500 Stunden in Eigenleistung der Festabend im neuen Schützenheim statt. Die Eröffnungsscheibe gewann Kassier Johann Gaßner.

Einweihung des Heimes ist am 04.11.1979 durch Pfarrer Martin Leitner.

 

 

Die erste Teilnahme am Rundenwettkampf. Beide Mannschaften können mit einer stolzen Bilanz aufwarten.

 

 1981

Die Gemeinde und die Hasberger Schützen veranstalten eine Feier anlässlich des 80. Geburtstages des ehemaligen Bürgermeisters, Gründungs- und Ehrenmitglied - Georg Paul.

1982

Erste Wahl eines Vereins-Jungendsprechers. Das Amt übernimmt Markus Götzfried.

Einen markanten Meilenstein in der Geschichte des Vereines stellen die drei Tage vom 7. - 9. Mai 1982 dar. Das 60jährige Gründungsjubiläum wird mit Festzeltbetrieb gebührend gefeiert.

 

 

1984

Erstmals werden über 20 Stück Schützenjacken angefertigt.

Am 03. Juni feiert die Vereinswirtin Erna Laure ihren 60. Geburtstag. Die Schützen veranstalten zum Ihrem Jubelfest eine Feier im Hofe des Gasthauses.

1985

Am 25. April feiert der Vereinswirt Georg Laure seinen 65. Geburtstag.

1986

Erstes Gemeinde- und Wanderpokalschießen der Marktgemeinde Kirchheim mit seinen Ortsteilen Derndorf, Hasberg und Tiefenried.

14.07.1986: 85. Geburtstag von Gründungs- und Ehrenmitglied Georg Paul.

 

 

1987

Hasberg gewinnt zum ersten Mal das Gemeinde-Wanderpokalschießen.

 

 

1988

Am 18.05.1988 wird das Gründungs- und Ehrenmitglied Georg Paul zu Grabe getragen. Er war 46 Jahre lang Kassier und hielt dem Verein bis zuletzt die Treue.

 

 

Nach dreimaligem Gewinn des Gemeinde-Wanderpokals geht dieser in den endgültigen Besitz unseres Schützenvereines "Alpenrose Hasberg" über.

 

Mit einem 12 Teiler wird Xaver Schmid am 12.06.1988 erstmalig in der Vereinsgeschichte Gau-Jungschützenkönig.

Der Verein nimmt beim 500jährigen Jubiläum der Pfarrei "St. Ottilia" teil.

1990

Der Vereinswirt Georg Laure feiert seinen 70. Geburtstag.

31.08.1990: Nach mehreren Sitzungen und Schriftwechseln hat die Vorstandschaft nun erreicht, dass der Verein zukünftig des Zusatz e.V. (eingetragener Verein) tragen darf.

1992

Bei der Hausrenovierung der verstorbenen Anna Schuster wird das Festabzeichen der Fahnenweihe des Schützenvereines vom Mai 1923 gefunden.

 

 
Das 70jährige Gründungsjubiläum wird in einem kleinen, gemütlichen Kreis gefeiert.

1994

Die Vereinswirtin Erna Laure feiert ihren 70. Geburstag.

1996

Damit der Verein als gemeinnützig anerkannt wird (§2), wird die Satzung geändert.

1997

Zum 75jährigen Vereinsbestehen veranstaltet der Schützenverein "Alpenrose" ein Jubiläumsschießen. Zu diesem wurden alle umliegenden Vereine eingeladen.

1998

Gründung der GbR für den geplanten Bau des neuen Vereinsheims.

1999

Beim Gauschießen in Unterkammlach überzeugt die 2. Mannschaft in der C-Klasse mit dem 1. Platz!

Beim Jubiläumsschießen in Bronnen stehen zum ersten Mal zwei Jungschützen aus unserer Reihe im Finalschießen. Diese sind Andreas Wucher und Michael Wucher.

Mit dem Abbruch der "alten Schule" wird begonnen. Im selben Jahr ist noch die Grundsteinlegung des neuen Schützen- und Vereinsheims.

2000...

verstirbt der langjährige Vereinswirt Georg Laure kurz nach seinem 80. Geburtstag.

Das neue Amt des Sportleiters, welches erst im Jahr 2000 eingeführt wird, übernimmt Christian Glas.

Walter Merk nimmt als erster Hasberger Luftgewehrschütze bei der Schwäbischen Meisterschaft teil.

2001

Ein besonderes Ereignis ist das Schlussschießen, welches zugleich die erste Veranstaltung im neuen Schützenheim ist. Die Schluss-Scheibe gewinnt Pius Ott mit einem 23,6 Teiler.

2002

Restauration der Vereinsfahne für das Gauschießen.

Nach mehr als drei Jahren Bauzeit und über 13.000 Stunden Eigenleistung ist das neue Vereinsheim schließlich fertiggestellt. Einzug ins neue Schützenheim!

 

 

Das 80jährige Vereinsjubiläum wird mit einem Gauschießen, bei welchem 830 Schützen teilnahmen, gefeiert.

 

 

 

Im neuen Bürger- und Vereinsheim werden einige Schützen sowie die ehemalige Vereinswirtin Erna Laure geehrt.

 

 

 

 

 

Im Oktober 2002 tritt erstmals eine Pistolenmannschaft des Vereins im Rundenwettkampf bei der Gauliga mit an. Mit dabei waren folgende Herrschaften: Franz Bartenschlager, Markus Gaßner, Pius Ott und Herrmann Paul - Ersatz war Christian Glas.

2003

Am 11. Januar fährt der Schützenverein "Alpenrose" zusammen mit den "Edelweiß Schützen" aus Derndorf nach Waldkraiburg zum Bundesligaschießen.

Wilhelm Strobel hat die Idee, ein Nostalgieschießen zu Ehren der Vereins- und Gründungsmitglieder zu veranstalten. Diese wurde am 25.01.2003 im früheren Vereinslokal Laure umgesetzt. Geschossen wird mit den alten Zimmerstutzen; von der Wirtsstube durch das Nebenzimmer in die Speis. Bei einer überfüllten Gaststube erzielt Walter Merk den 1. Platz mit 36 Ringen. Nach Stechschießen zwischen Pius Ott und Franz Bartenschlager gewinnt dieser die Scheibe.

 

 

08.03.2003: Beim Königsschießen können wir zum ersten Mal in unserem Verein ein 100 Ring Band betrachten. Dies wird von Schützen- und Jugendleiter Xaver Schmid geschossen.

Am 25. Mai findet die Einweihung und ein Tag der offenen Tür im Bürger- und Vereinsheim statt.

Die Fahnensegnung der Vereinsfahne wird am 09.08.2003 durchgeführt. Die Segnung wird feierlich von Pater Benedikt und Pfarrer Leising gestaltet.

2004

70 Mitglieder beteiligen sich am Aktionsschießen für die "Kartei der Not". Ein Erlös von 500,00 Euro kommt zusammen. Sieger wird Michael Wiblishauser mit einem 15,6 Teiler.

Am 22.04.2004 wird nach vielen Jahren wieder ein Faschingsball im eigenen Dorf (im neuen Vereinsheim) abgehalten.

06.03.2004: Zum ersten Mal wird beim Königsschießen eine Pistolen-Klasse für die Meisterscheibe eingeführt. Die Scheibe gewinnt Markus Gaßner mit 94 Ringen.

Am 13.09.2004 wird der Jugendpokal ausgeschossen. Dieser wird von Wolfgang Graf (Wirt Kellerbar) gesponsert. Gewonnen hat ihn Judith Gaßner.

49. Gauschießen in Unterrieden: Erstmals sichert sich Markus Gaßner - ein Pistolenschütze - den Pokal und den 1. Platz auf die Punktscheibe mit 16,61 Punkten. Für den Schützenverein "Alpenrose" tritt er im Finalschießen an, hierbei belegt er den 6. Platz mit 92,6 Ringen.

Am 04.12.2004 übertreffen erstmals zwei Pistolenschützen die Luftgewehrschützen beim Nikolausschießen. Den 1. Platz belegt Franz Bartenschlager mit einem 19,11 Teiler gefolgt von Georg Gaßner mit einem 20,38 Teiler.

2006

Markus Gaßner vertritt den Verein als erster Pistolenschütze bei der Schwäbischen Meisterschaft.

2007

Die Volksbank Raiffeisenbank Memmingen überreicht den Vorständen Josef Wucher und Peter Lochbrunner einen Scheck in Höhe von 300,00 Euro für die Unterstützung der Jugend.

Am 4. März ist der Schützenverein zum 90. Geburtstag von Pfarrer Michael Leising ins Bürger- und Vereinsheim eingeladen.

Vom 3. - 5. September wird anlässlich des 85jährigen Jubiläums ein Zeltfest gefeiert.

2009

Der Schützenverein nimmt am 60jährigen Priesterjubiläum beim langjährigen Pfarrer Michael Leising teil.

Der 85. Geburtstag der ehemaligen Vereinswirtin Erna Laure wird im alten Vereinslokal gefeiert.

2012

06.01.2012: Ein trauriger Tag für einige von unserem Verein. Endgültige Schließung der Dorf- und Vereinswirtschaft Laure. Trotz des neuen Vereinsheims gehen viele gerne zu "Omi Laure" und besuchen diese in ihrer Wirtschaft.

Am 19. Februar wird Richard Stempfle mit einem 6,0 Teiler Schützenkönig.

 

2013

Zum 90jährigen Vereinsbestehen wird ein Jubiläumsschießen mit Festtagen im Zelt veranstaltet.

 

 

 

 

 

 

 

 


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